Die Dörfer leben von und mit den Bauernhöfen

Zu einem Austausch über die  Situation  der ostfriesischen Milchbauern haben sich kürzlich Vertreter der Evangelisch-reformierten Kirche und Milcherzeuger des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) getroffen. Auf dem Hof von Gerd und Gerda Uken in Rysum informierten sich Kirchenpräsident Martin Heimbucher, Pastor Holger Balder und der Kirchenratsvorsitzende, Hartwig Peters, über die Milchkrise und ihre Folgen. Dabei ging es um Ursachen wie mögliche Lösungen, aber auch um Themen wie Verpachtung von Kirchenland und Probleme mit Umweltauflagen im Vogelschutzgebiet.

Bauern und Kirchenvertreter waren sich einig: „Wir sehen das Höfesterben und den damit verbundenen Strukturwandel mit großer Sorge.“ Die Dörfer lebten mit und von ihren Bauernhöfen. Ein Ende der bäuerlichen Landwirtschaft hätte gravierende Auswirkungen, nicht nur auf die regionale Wirtschaft, sondern auch auf das Gemeindeleben. „Die Kirche ist ein Ort, an dem die bedrängte Situation der Landwirte und ihrer Familien zur Sprache kommen muss“, sagte Heimbucher.

13. Dezember 2016
Ulf Preuß, Pressesprecher

 

Bild oben: Gerd Uken, BDM; Kirchenpräsident Martin Heimbucher; Heiko Schulte, BDM-Kreisteamleiter Aurich; Karin Mansholt, BDM-Regionalleiterin; Ottmar Ilchmann, BDM; Kirchenratsvorsitzender Hartwig Peters, Pastor Dr. Holger Balder.

Zurück