Advent als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht
Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden hat in einem NDR-Radiogottesdienst am Zweiten Advent trotz großen Sorgen und Zukunftsängste zu Hoffnung und Zuversicht aufgerufen. Der Gottesdienst unter dem Motto „Seht, da ist euer Gott“ wurde am Sonntag aus der evangelisch-reformierten Georgskirche in Weener (Ostfriesland) übertragen.
Bei der Wieden sagte in ihrer Predigt: „Gott traut euch zu, dass ihr Menschen dabei helft, wieder Mut zum Leben zu fassen. Er traut uns zu, Gebeugte aufzurichten, und müde gewordenen Händen wieder Lust aufs Anpacken zu machen.“ Damit traue Gott den Menschen zu, ein Teil seines Heilshandelns zu werden. Wie das gehe, zeige sich in Weener und im Rheiderland an vielen Stellen, so Bei der Wieden.
Hier, in einem strukturschwachen ländlichen Raum, hätten sich die Kirchengemeinden den biblischen Auftrag zu Eigen gemacht. Die Kirchenpräsidentin sagte: „Hier in Weener gibt es den Brotkorb, wo Menschen nicht nur Lebensmittel bekommen, sondern auch gute Worte und menschliche Nähe. Hier ist ein Sozialkaufhaus entstanden, wo Menschen für wenig Geld Dinge für den täglichen Bedarf kaufen können. Ein großes Altenzentrum gibt es hier – und viele gemeinsam machen sich stark für den Erhalt eines kleinen Krankenhauses.“
Im Gottesdienst wirkten außerdem Gemeindepastorin Inka Dohrmann-Westerdijk und Volker Kraft aus dem Kirchenrat mit. Der Bläserchor Weener unter der Leitung von Ludwig Sonnenberg trug traditionelle Adventsmusik und moderne Bearbeitungen vor, zum Beispiel zu "Tochter Zion". Auf der Arp-Schnitger-Orgel begleitete Uwe Koenen den Gemeindegesang und stimmte die Hörerinnen und Hörer mit freien Stücken auf den Advent ein.
Der Gottesdienst wurde ab 10 Uhr auf NDR Info und WDR 5 live übertragen.
8. Dezember 2024
Ulf Preuß, Pressesprecher
Predigt zum Nachlesen







